Tipps für den Verkauf

 

10 Tipps für den Verkauf einer Immobilie

 


Wichtige Hinweise zum Hausverkauf

Der richtige Zeitpunkt? Im Frühling und im Sommer ist es natürlich am schönsten, der Herbst hat auch seine angenehmen Seiten und im Winter werden auch Häuser gekauft. Die Jahreszeit ist nicht entscheidend für Ihren Hausverkauf! Dennoch haben Sie einige Punkte zu beachten. Hier unsere Tipps zum erfolgreichen Verkauf Ihres Hauses.

 

1. Marktanalyse:

Schauen Sie sich vergleichbare Immobilien  in den verschiedenen Immobilienportalen wie Immoscout24, Immonet, Immowelt oder Immobilien.de über einen längeren Zeitraum an ( etwa 3 bis 6 Monate lang ). Ordnen Sie Ihr Haus ein. Ist es moderner, älter oder besser? Sie finden so durch relativ wenig Aufwand einen marktgerechten Preis für Ihr Haus. Weniger hilfreich bei der Preisfindung ist das addieren ihrer getätigten Investitionen auf den damaligen Kaufpreis. Angebot und Nachfrage regeln den Preis. Ist Ihr Preis zu hoch, werden Sie keinen Käufer finden. Ist Ihr Preis zu niedrig, verschenken Sie Ihr Geld.

 

2. Allgemeine Vorbereitung

Erstellen Sie sich eine Checkliste und notieren Sie die Daten und Fakten ihres Hauses, damit Sie Interessenten ihre Fragen beantworten können. Beispielsweise wann wurde das Haus gebaut, wie wird geheizt, wann wurde das Dach renoviert, wie ist das Haus isoliert oder einfach nur die Wohnfläche und die Grundstücksfläche. So können Sie jederzeit alle offenen Fragen auf einen Blick beantworten. Wem wollen Sie diese Fragen beantworten? Führen Sie eine Zielgruppenanalyse durch! Wer könnte Ihrer Meinung nach am ehesten ihr Haus kaufen wollen?

 

3. Unterlagen vorbereiten

Suchen Sie alle wichtigen Unterlagen ihres Hauses zusammen. Diese Unterlagen benötigen die Käufer später auch für die Finanzierung. Es schadet also nichts diese schon frühzeitig zu besorgen. Folgende Unterlagen benötigen Sie: Einen aktuellen Grundbuchauszug ( mit Bestandsverzeichnis, Abteilung I, II und III ), Grundrisse und die Baugenehmigung (falls noch vorhanden), Lageplan, Energieausweis, aktuelle Wohnflächenberechnung, Jahreskostenabrechnung des Objekts (Grundsteuerbescheid, Versicherungen, Strom, Wasser, Heizung), Gebäudeversicherung und ein Exposé des Objekts (Objekt- und Lagebeschreibung, Bilder des Objekts).

 

4. Grundrisse + Bilder

Grundrisse für Wohnungen und Häuser in Bietigheim Bissingen

Durch die Grundrisse können die Interessenten in Gedanken schon mal ihre Möbel hinstellen und gucken welches Möbelstück wo passen würde. Durch etwas Aufbereitung ihres schwarz - weiß Grundrisses bekommen Sie einen Grundriss mit Farbe, der einen wesentlich besseren Eindruck hinterlässt bei Ihren Interessenten und somit eine positive Wirkung hat. Ihre Fotos sind der erste Eindruck den der Interessent von Ihrem Haus bekommt. Räumen sie vorher auf und wenn nötig räumen Sie „störende“ Gegenstände zur Seite um gute Bilder Ihres Hauses machen zu können. Sie sollten den Raum fotografieren und nicht Ihre Möbel, so vermeiden Sie unnötige Ablenkung. Verwenden Sie eine gute Kamera, wenn möglich mit einem Weitwinkelobjektiv. Wichtig für die Qualität der Bilder sind ebenfalls noch das Wetter und die Tageszeit.

 

5. Stellen Sie Ihre Immobilie ins Internet

Bevor Sie Ihre Immobilie im Internet anbieten, müssen Sie sich überlegen, wie Sie die telefonische Erreichbarkeit sicherstellen. Wie erreicht man Sie den ganzen Tag und welche Nummern wollen Sie im Internet veröffentlichen? Die größtmögliche Vermarktungschance haben Sie natürlich wenn Sie möglichst viele Immobilienportale bedienen und Ihr Haus überall zu sehen ist. Jedoch ist dies sehr zeitaufwendig und versucht zusätzliche Kosten. Mein Tipp wäre sich auf Immobilienscout, Immonet, Immowelt und Immobilien.de zu konzentrieren und dort Ihr Haus zu präsentieren. Dies sind zurzeit die größten Anbieter mit den meisten Besuchern auf ihren Internetseiten.

 

6. Zeitung inserieren, Flyer gestalten und ein Schild aufstellen

Das Internet ist natürlich ein sehr wichtiges Instrument ihrer Vermarktungsstrategie. Leider reicht es alleine aber nicht aus. Sie werden wahrscheinlich nicht um ein Zeitungsinserat, Flyer und ein Verkaufschild herum kommen. Die Mischung aus all diesen Werbeaktivitäten wird Ihnen den richtigen Käufer für Ihre Immobilie bringen. Die Flyer verteilen Sie in der gesamten Nachbarschaft. Am wirkungsvollsten ist es wenn Sie jeden Nachbarn im Umkreis von 2 Kilometern persönlich ansprechen, da es sich in der Vergangenheit sehr oft gezeigt hat, dass ihr Nachbar jemanden kennt, der jemanden kennt und von dem er weiß, dass diese Person gerne so eine Immobilie wie die Ihrige kaufen würde. Dies ist allerdings sehr zeitaufwendig.

 

idyllische wohnen in Bietigheim Bissingen

7. Ist es ein Immobilientourist oder ein ernsthafter Interessent?

Sie haben also Interessenten. Wie unterscheiden Sie zwischen Immobilientourist und einem ernsthaften Interessenten? Möchte der Anrufer nur mal gucken wie Sie wohnen? Kann er Ihren Kaufpreis bezahlen und will er überhaupt in nächster Zeit kaufen? Nicht von ungefähr spricht man von Immobilientouristen. Sie bekommen Zusagen wie zum Beispiel „Wir melden uns bei Ihnen.“ Meistens aber hören Sie nichts mehr. Oft haben Sie weder eine Adresse noch die Telefonnummer und Ihre Zeit war verschwendet und Sie bekommen sie nicht mehr zurück. Gerade Zeit haben die Meisten von uns zu wenig. Dass Sie auf Terminen sitzen bleiben, verärgert Sie zu Recht. Geben Sie am Telefon die Adresse bekannt, sind Sie vor Besuchern zu Unzeiten nicht sicher. Hier müssen Sie einen gesunden Mittelweg finden um auf der einen Seite Ihre Interessenten nicht schon am Telefon zu verschrecken und auf der anderen Seite nicht unnötig Ihre Zeit zu verschwenden.

 

8. Besichtigungskriminalität

„Tut mir leid, aber da sind wir 2 Wochen im Urlaub. Können wir den Termin auch später vereinbaren?“ Achso, Sie sind also 2 Wochen nicht da und Ihr Haus steht leer. Beachten Sie, welche Informationen Sie an Ihnen fremde Menschen weitergeben. Dies ist nur ein einfaches Beispiel, zeigt aber wie schnell Sie ungewollt den Gegenüber informieren. Stellen Sie sich selbst die Frage, wie viel und wann Sie Ihre persönlichen Daten und Informationen preis geben möchten.


9. Die erste Zusage

Wie lange sollte ich einem ernsthaften Kaufinteressenten die Immobilie „reservieren“, damit er seine Finanzierung klären kann? Hier gibt es keine pauschale Zeit, die richtig wäre. Im Schnitt wohl aber ca. 14 Tage. Aber fragen Sie den Kaufinteressenten ruhig danach, wie er es sich das mit der Finanzierung gedacht hat und ob er schon mit seiner Bank gesprochen hat. Erscheint es Ihnen unrealistisch – fragen Sie weiter nach, bis Sie es verstehen. Wie verhalten Sie sich, wenn Sie einem Kaufinteressenten eine Zusage gegeben haben und sich danach ein anderer Interessent meldet, mit dem sie auch schon besichtigt hatten und mehr bietet?

 

10. Finanzierungsbestätigung, Notar und Übergabe

Viele Interessenten scheitern an der Finanzierung, lassen Sie sich die Finanzierung bestätigen. Wenn die Finanzierungszusage vorliegt, kann der Kaufvertrag geschlossen werden. Wer sucht den Notar aus, wer bereitet den Notartermin vor und was muss im Kaufvertrag drin stehen? Informieren Sie sich im Vorfeld, um am Tag X keine bösen Überraschungen zu erleben. Vor der Beurkundung sollten alle Details geregelt sein. Viele Notare lesen heute sehr schnell und nehmen sich wenig Zeit für Erläuterungen. Der Übergabe steht nichts mehr im Weg, der Vertrag wurde unterschrieben. Was nun? Bitte nicht den Schlüssel aus der Hand geben, bevor Sie Ihr Geld haben. Erstellen Sie ein Übergabeprotokoll mit den Zählerständen und dem Datum der Übergabe. Weisen Sie darauf hin, dass das Haus im Vertragsgemäßen Zustand übergeben wurde und lassen Sie es sich unterschreiben.


Haben Sie noch weitere Fragen haben zum Thema Hausverkauf? Sprechen Sie uns an!



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