Tipps für die Vermietung

 

10 Tipps für die Vermietung Ihrer Immobilie

 


Wen Sie sich als Mieter in Ihre Immobilie geholt haben, merken Sie meistens erst wenn es zu spät ist. Was tun bei Mietnomaden? Während Sie keine Mietzahlungen erhalten, kommen weiter Kosten für rechtlichen Beistand auf Sie zu. Hier unsere Tipps zu sicheren und erfolgreichen Vermietung an solvente Mieter.

 

1. Marktanalyse: 

Auch bei der Vermietung ist es extrem wichtig sich einen Überblick über die aktuelle Mietsituation in Ihrer Region zu verschaffen. Schauen Sie sich vergleichbare Immobilien  in den verschiedenen Immobilienportalen wie Immoscout24, Immonet, Immowelt oder Immobilien.de über einen längeren Zeitraum an (etwa 3 bis 6 Monate lang). Ordnen Sie Ihre Immobilie in den Markt ein. Ist Sie moderner, älter oder größer? Sie finden so mit relativ wenig Aufwand einen marktgerechten Preis für Ihre Immobilie. Angebot und Nachfrage regeln den Preis. Ist Ihr Miete zu hoch angesetzt, werden Sie keinen langfristigen Mieter finden. Ist Ihr Preis zu niedrig, verschenken Sie jeden Monat Geld.

 

2. Allgemeine Vorbereitung 

 

Erstellen Sie sich eine Checkliste und notieren Sie die Daten und Fakten ihrer Immobilie, damit Sie alle Fragen der Mietinteressenten beantworten können. Fragen nach der Wohnfläche, der Befeuerungsart, ob die Heizkosten und die Kabelfernsehgebühren bereits in den Nebenkosten erhalten sind. Diese oder ähnliche Fragen werden immer auf Sie zu kommen. Notieren Sie sich solche Punkte auf Ihrer Checkliste, so können Sie jederzeit alle offenen Fragen auf einen Blick beantworten.

 

3. Zielgruppenanalyse 

Miete Vermietung von Wohnungen Bietigheim

Welchen Mieter hätten Sie gerne in Ihrer Immobilie und passen diese auch zu den Mitbewohnern in der Umgebung und im Haus? Sind Haustiere erlaubt? Wenn ja, welche? Wollen Sie Haustiere in Ihrer Wohnung zulassen? Sind diese versichert? Klären Sie solche Fragen im Vorfeld und richten Sie so Ihr Marketing zur Vermietung in Ihre gewünschte Richtung.

 

4. Grundrisse + Bilder 

Durch Grundrisse können Interessenten in Gedanken schon mal ihre Wohnung einrichten und schauen welches Möbelstück wo passen würde. Durch etwas Aufbereitung ihrer alten Grundrisses bekommen Sie einen freundlichen Grundriss in Farbe, der einen wesentlich besseren Eindruck hinterlässt und somit eine positive Wirkung hat. Ihre Fotos sind der erste, bleibende Eindruck den die Interessenten von Ihrem Mietobjekt bekommen. Räumen Sie vorher auf und wenn nötig renovieren Sie einzelne Räume, pflegen den Garten um gute Bilder Ihrer Immobilie machen zu können. Verwenden Sie eine sehr gute Kamera mit einem lichtstarken Weitwinkelobjektiv sowie Blitz. Wichtig für die Qualität der Bilder sind ebenso noch das Wetter und die Tageszeit.

 

5. Stellen Sie Ihre Immobilie ins Internet 

Bevor Sie Ihre Immobilie im Internet anbieten, müssen Sie sich überlegen, wie Sie die telefonische Erreichbarkeit sicherstellen. Wie erreicht man Sie von früh morgens bis spät in die Nacht und welche Nummern wollen Sie im Internet veröffentlichen? Die größtmögliche Vermarktungschance haben Sie natürlich wenn Sie möglichst viele Immobilienportale bedienen und Ihr Mietobjekt überall zu sehen ist. Jedoch ist dies sehr zeitaufwendig und verursacht hohe Kosten. Unser Tipp wäre sich auf Immobilienscout, Immonet, Immowelt und Immobilien.de zu konzentrieren und dort Ihre Immobilie zu präsentieren. Dies sind zurzeit die größten Anbieter mit den meisten Besuchern auf ihren Internetseiten.

 

6. Zeitung inserieren, Flyer gestalten und ein Schild aufstellen 

Das Internet ist natürlich ein sehr wichtiges Instrument ihrer Vermarktungsstrategie. Reicht aber oftmals alleine nicht aus. Sie werden wahrscheinlich nicht um ein Zeitungsinserat, Flyer und ein Vermietschild kommen. Die Mischung aus all diesen Werbeaktivitäten wird Ihnen den richtigen Mieter für Ihre Immobilie bringen. Die Flyer verteilen Sie in der gesamten Nachbarschaft. Am wirkungsvollsten ist es wenn Sie jeden Nachbarn im Umkreis von 2 Kilometern persönlich ansprechen, da es sich in der Vergangenheit sehr oft gezeigt hat, dass ihre Nachbarn eine gute Quelle für potenzielle Mietinteressenten haben. Dies ist allerdings sehr zeitaufwendig.

 

7. Besichtigungskriminalität 

„Tut mir leid, aber da sind wir 2 Wochen im Urlaub. Können wir den Termin auch später vereinbaren?“ Achso, Sie sind also 2 Wochen nicht da und Ihre Immobilie steht leer. Wo wohnen Sie als Eigentümer denn? Beachten Sie, welche Informationen Sie an fremde Menschen weitergeben. Dies ist nur ein einfaches Beispiel, zeigt aber wie schnell Sie ungewollt Ihren unbekannten Gesprächspartner informieren. Stellen Sie sich selbst die Frage, wie viel und wann Sie Ihre persönlichen Daten und Informationen Preis geben möchten.

 

 8. Mietnomaden und Bonitätsprüfung 

Über die genaue Anzahl von Mietnomaden gibt es in Deutschland keine genauen Angaben. Laut verschiedener Schätzungen von Experten und Eigentümerverbänden sind es ca. 15.000 Einmietbetrüger, weitere Schätzungen gehen von einem jährlichen Gesamtschaden von 200 Mio. € durch Mietnomaden aus. Der gesamte jährliche Mietausfall wird nach übereinstimmenden Presseberichten auf über 2 Mrd. € geschätzt. Schützen Sie sich und informieren Sie sich vor der Vermietung über Ihre potenziellen neuen Mieter. Prüfen Sie Ihre Interessenten genau und lassen Sie sich eine Selbstauskunft unterschreiben, holen Sie sich Auskünfte (z.B. Schufa etc.) ein und informieren Sie sich bei dem Vorvermieter.


9. Der Mietvertrag 

Mietvertrag Bietigheim Bissingen

Was ist ein Mietvertrag und welche Angaben muss er enthalten? Welche unabdingbaren Rechte müssen im Mietvertrag stehen und welche Klauseln sind unwirksam? Welche verschiedenen Arten von Mietverträgen gibt es? Gerade beim Mietvertrag ist es sehr wichtig sich im Vorfeld zu informieren, da sich die Rechtslage durch neue Gerichtsurteile oft ändert und angepasst wurde. Der Bereich Mietvertrag ist ein äußerst umfangreicher Teil Ihres Vermietungsprozesses und der Wichtigste. Informieren Sie sich bei einem Experten!


10. Übergabe und Übernahme 

Bei der Wohnungsübergabe mit den alten Mietern kommt es häufig zu Unstimmigkeiten wegen verschiedener Kleinigkeiten, wie zum Beispiel Kratzer im Laminat, einer angebohrten Fliese oder die Beschädigung des Teppichbodens. Auch wenn Sie vorher ein gutes Verhältnis zu Ihrem Mieter gehabt haben, kann es bei der Übergabe zu Problemen kommen. Bestehen Sie deshalb immer auf ein schriftliches Übergabeprotokoll und gehen Sie schon bei der Übergabe äußerst akribisch vor! Planen Sie die Termine, wenn möglich, zu einer hellen Tageszeit. Prüfen Sie auch sichtbare Gegenstände, wie die Funktionalität der Fenster, Wasserhähne oder die Schränke der Einbauküche. Fotografieren Sie im Zweifel Beschädigungen und nehmen Sie einen neutralen Zeugen mit zur Übergabe.    

Haben Sie noch weitere Fragen haben zum Thema Vermietung? Sprechen Sie uns an!



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